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22.01.12 18:11 Alter: 8 yrs

Pilgerreise ins Heilige Land (14.-21. Juni 2011)

 

Unvergessliche und ergreifende Momente brachte die Pilgerreise ins Heilige Land unter der Leitung von Pater Adam Litwin. Die Pilgergruppe machte sich auf den Weg um die heiligen Stätten, an denen Jesus lebte und gewirkt hatte, anzusehen. Faszinierend waren auch die Landschaften Israels, der See Genezareth, das Bergland von Galiläa oder die Wüste am Toten Meer. Besondere Höhepunkte waren die gemeinsamen Gottesdiensten den jeweiligen biblischen Orten.

 

Nach Ankunft in Tel-Aviv ging die Fahrt über die Carmel-Berge, und Haifa, wo man mit einem herrlichen Ausblick über den Hafen der Mittelmeerküste belohnt wurden, zum See Genezareth.

Sehenswert im Norden des Landes waren Nazareth mit der modernen Verkündigungskirche, Kafarnaum, die Stadt, „wo Jesus wohnte“ und Tabgha, der Ort der wunderbaren Brotvermehrung. Vom Berg der Seligpreisung hatte man einen traumhaften Blick über den See. Beeindruckend war auch eine Fahrt auf dem See Genezareth in einem historischen Boot,  die Golanhöhen, das biblische Caesarea Philippi und die Jordanquelle Bajas.

Die Fahrt nach Jerusalem, entlang des Jordan, führte  zum Berg Tabor, dem Ort der Verklärung Christi. In Qumran, dem Fundort geheimnisvoller Schriftrollen, erhielten die Pilger einen Einblick in das Leben der Essener. Nach diesem heißen Tag in der Wüste lockte ein Bad im 400 Meter unter dem Meeresspiegel gelegenen Toten Meer.

In Jerusalem,  der Heilige Stadt der Juden, Christen und Muslime, besuchte man die Himmelfahrtskapelle, die Vaterunserkirche, das Israel Museum mit dem Modell des antiken Jerusalem und den Geburtsort Johannes des Täufers Ain Karem. Imponierend waren auch der Tempelplatz mit der Al-Aqsa-Moschee  und dem Felsendom sowie die Klagemauer.

Ganz im Zeichen der Passion standen der Ölberg mit der Kapelle Dominus  Flevit ,der Garten von Gesemani  und die Kirche der Nationen. Im Haus des Kajaphas gedachten man der Verhaftung Jesu und im Abendmahlsaal erinnerte man sich an das letzte Abendmahl und an das  ersten Pfingstfest. Besonders eindrucksvoll war der Kreuzweg auf der Via Dolorsa  von der Geißelungskapelle bis zur Grabeskirche, dem heiligsten Ort der Christen.

Der Ausflug nach Betlehem  führte die Gruppe in das palästinensische Autonomiegebiet. Auf den Hirtenfeldern konnte man sich vergegenwärtigen, wie es hier vor 2000 Jahren aussah. Ein Besuch der Geburtsbasilika ist ein „Muss“ für jeden Pilger. Ein Silberstern in der Geburtsgrotte kennzeichnet den Ort, an dem Christus zur Welt kam.

An allen besuchten Orten wurde auch die entsprechende Bibelstelle vorgelesen, so dass man sich gut in die historische Situation von damals hineinversetzen konnte.

Auf dem Weg zum Flughafen wurde  noch in Abu Gosh, einem der Emmaus-Orte ein letzter Gottesdienst gefeiert.Nach acht bewegenden Tagen musste man Abschied nehmen von Israel, dem heiligen Land.

Die Fahrt war auch eine Begegnung mit den beiden Weltreligionen Judentum und Islam. Eindrücke, Bilder und Empfindungen  werden den Teilnehmern in ewiger Erinnerung bleiben.

Petra Sammereier