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06.04.17 19:30 Alter: 2 yrs

Gregorianische Messen

 

Jesus sagte zu Sr. Faustyna: Es steht in deiner Macht, den Armen Seelen Linderung zu bringen. Nimm aus dem Schatz meiner Kirche alle Ablässe und opfere sie auf für sie. Oh, würdest du ihre Qualen kennen, du würdest ununterbrochen geistige Almosen für sie opfern und ihre Schuld an meine Gerechtigkeit abtragen. (Tagebuch der heiligen Sr. Faustyna)

 

Es ist ein häufiger Brauch, für die Verstorbenen Gregorianische hl. Messen zu wünschen. Dabei handelt es sich um dreißig hl. Messen, die an dreißig aufeinander folgenden Tagen gefeiert werden müssen. Dieser Brauch ist zurückzuführen auf Papst Gregor den Großen, gestorben im Jahr 604. Als dieser noch Abt von St. Andreas war, ließ er für einen verstorbenen Mönch dreißig hl. Messen hinter-einander feiern. Nach Ablauf dieser Tage meldete sich der verstorbene Mönch dem Papst in einer Vision und teilte seine Befreiung aus dem Reinigungsort mit. Aus diesen Ereignis heraus setzen auch heute noch viele Gläubigen großes Vertrauen auf die baldige Erlösung ihrer Lieben aus der Läuterung durch diese Art der hl. Messen. Diese fromme Sitte beinhaltet einen Glaubensakt und einen Akt des Vertrauens auf die fürbittende Allmacht der Messe in Bezug auf Seelen, die sich in der Reinigungsphase befinden. Mit der Bitte um die Feier einer Gregorianischen Messe ist auch ein geistliches Werk der Barmherzigkeit verbunden, das dem Brauch ähnelt, vollständige Ablässe für Verstorbene zu erwerben. Sehr empfohlen auch für die Heilung des Familienstammbaums.

Es besteht die Möglichkeit, durch P. Adam Litwin Sammarei, die gregorianischen Messen im Priesterseminar der Salettiner in Krakau zum Preis von 350 € zu bestellen.